Donnerstag, der 16. Januar 2014

Sommer in der Tiroler Tourismusregion Kaiserwinkl

Kabarettist Christoph Fälbl und Schauspieler Ciro de Luca beim Pressegespräch auf der FERIEN Messe in Wien

Im Rahmen der FERIEN Messe in Wien fand heute ein Pressegespräch des Tourismusverbandes Kaiserwinkl statt. Mit dabei waren der beliebte Kabarettist Christoph Fälbl, der einen Auftritt am 30. April 2014 in Kössen hat, sowie Schauspieler und Comedian Ciro de Luca.

Obmann Tourismusverband Kaiserwinkl Gerd Erharter, Obmann Stv. Tourismusverband Kaiserwinkl Andreas Schermer und Geschäftsführer Thomas Schönwälder stellten Neuigkeiten der Region vor, darunter Veranstaltungen und Highlights wie das Angebot „Kaiserwinkl auf Schiene“ in Kooperation mit den ÖBB, das Alpin Ballooning im Jänner oder das Kaiserwinkl Austrian Open 2014 im Juni.

Der schönste Anfang Tirols
Der Kaiserwinkl bietet viel Abwechslung und ist schnell zu erreichen

Der Kaiserwinkl ist da, wo für Millionen von Touristen Jahr für Jahr optisch gesehen Tirol beginnt. Wer auf der Inntal-Autobahn zum Grenzübergang Kufstein strebt, für den sind der „Zahme Kaiser“ und in seinem Rücken der „Wilde Kaiser“ die ersten Boten von Österreichs beliebtestem Urlaubsland. Touristische Feinschmecker verlassen noch auf bayerischer Seite die Autobahn bei Oberaudorf und betreten bald mautfrei Tiroler Boden an seiner schönsten Ecke: dem „Kaiserwinkl“. Die gezackten Bergmassive haben der sonst sanften Landschaft zu Füßen der beiden Riesen den Namen gegeben, gekrönte Häupter haben hier nachweislich nie residiert. Dafür sind die Gäste in der kaiserlichen Urlaubslandschaft schon seit gut hundert Jahren König. Wer das ursprüngliche Tirol mag und gegen Abwechslung nichts einzuwenden hat, der liegt im Kaiserwinkl nie falsch. Der erste Ferienort am Wege ist das idyllische Rettenschöss. Naturliebhaber kommen hier besonders auf ihre Kosten, denn der kleine Ort bietet unberührte Landschaft und reine Luft. Die Durchgangsstraße geht tief unten im Tal vorbei, so dass der Ort von Autoverkehr und Lärm verschont bleibt. Folgt man der Hauptstraße weiter, gelangt man nach Walchsee am gleichnamigen Gewässer. Die Wasserqualität des Sees macht das Schwimmen zum gesunden Vergnügen. Überdies kann man hier prächtig segeln, surfen, Wasserski fahren und fischen.

Im Ort gibt es preisgünstige Unterkünfte, Campingplätze und ein großes Angebot an erstklassigen Hotels mit hervorragender Gastronomie. Sportlich Orientierte finden in Walchsee Tennisplätze, eine Reithalle und eine Golf-Übungsanlage. In der Nähe des Walchsees gibt es eine ökologische Rarität, die „Schwemm“. Es ist Nordtirols größte erhaltene Moorlandschaft mit Orchideen, Streuwiesen und einer Fülle seltener Tiere. Am nächsten an den sanften Flanken des „Wilden Kaisers“ liegt das romantische Dörfchen Schwendt. Schöne Wälder, saftige Almwiesen, unzählige Wanderwege und der Panoramablick auf das Kaisergebirge sind die Vorzüge des Ortes. Man wohnt hier gut, günstig und ruhig und genießt das gelassene Tiroler Dorfleben. Vierte Feriengemeinde im Kaiserwinkl ist Kössen, in einem weiten Talkessel gelegen, der den Schnittpunkt zwischen dem schroffen Kaisergebirge und den sanften Grasbergen bildet. Alte Häuser, viele Blumen, Fassadenmalereien und eine verkehrsberuhigte Zone im Zentrum machen den größten Ort des Kaiserwinkls zum Schmuckkästchen. Von Kössen aus haben Bergsportler, Paragleiter, Drachenflieger und Tourenradler tausendfache Ferienmöglichkeiten. Am Ort gibt es zwei renommierte 18-Loch-Golfanlagen, außerdem hat sich Kössen mit pfiffigen Programmideen einen guten Namen gemacht. Ob „Kasfest“, Harley-Davidson-Treffen oder alpine Mehrkampf-Veranstaltungen, in Kössen kann man sehen und gesehen werden.

Ferienregion Kaiserwinkl/ Tirol – Factsheet
Alles auf einem Blick

Lage:
Wo Bayern und Österreich zusammentreffen, ganz in der Nähe von Kufstein, ragt ein Gebirgszug in den Himmel, den die Einheimischen ehrfurchtsvoll „Koasa“, also „Kaiser“ nennen. Im Westen, nahe der Inntal-Autobahn, ist er noch etwas sanfter und wird deshalb auch als der „Zahme Kaiser“ bezeichnet. In östlicher Richtung wird er immer mächtiger und beeindruckender – mit Recht heißt er hier „Wilder Kaiser“.

Orte:
Die Hauptorte der Ferienregion Kaiserwinkl heißen: Kössen, Schwendt, Rettenschöss und Walchsee. Letzterer liegt am gleichnamigen See, der eine hervorragende Wasserqualität mit Temperaturen zwischen 20-24 °C bietet. Ideale Bedingungen für Wassersportarten von Surfen über Segeln bis zum Angeln, vom Schwimmen zum Sonnenbaden. Kössen befindet sich in einem weiten Talkessel, der den Schnittpunkt zwischen dem schroffen Kaisergebirge und den sanften Grasbergen bildet. Alte Bauernhäuser mit reicher Blumenpracht, Fassadenmalereien und eine verkehrsberuhigte Zone im Zentrum machen den größten Ort des Kaiserwinkls zum Schmuckkästchen. In Kössen und Walchsee finden das ganz Jahr über unzählige, attraktive Veranstaltungen statt, während die romantischen Dörfchen Schwendt und Rettenschöss nichts als Natur und Stille vorzuweisen haben und somit die ideale Entspannung für gestresste Städter bieten. Man wohnt hier gut, günstig sowie ruhig und genießt das gelassene Tiroler Dorfleben.

Aktivitäten:
Zu Land, in der Luft und zu Wasser – im Sommer wie im Winter bietet die Ferienregion Kaiserwinkl ein breitgefächertes Angebot an (sportlichen) Aktivitäten.

Im Sommer
Der Walchsee bietet mit seiner im Sommer konstanten Wassertemperatur von 24 Grad optimale Bedingungen für wassersportliche Aktivitäten. Die Wasserqualität des Sees macht das Schwimmen zum gesunden Vergnügen. Überdies kann man hier prächtig segeln, surfen, Wasserski fahren und fischen. Das Erlebnis-Waldbad Kössen zählt selbst über die Grenzen nach Bayern hinaus zur ersten Adresse für sommerliches Freizeitvergnügen. 200 km markierte Wanderwege, 50 km Mountainbike-Strecken, 20 km Kaiserwinkl-Radwanderweg, Naturlehrpfad, die „Schwemm“ – das größte zusammenhängende Moorgebiet Tirols, Pferdekutschenfahrten, Trendsportarten (Skater-Park, Beach-Volleyball-Anlage), Fit-Parcours, Fitnesscenter, Bogenschießen, Golfen (3 Golfplätze: 18- und 9-Loch), Drachenfliegen, Paragliding.

Im Winter
Langlauf (rund um den Walchsee) und alpiner Skilauf vom Anfänger bis zum Könner auf Qualitätspisten ab frühen Winterbeginn bis Ostern. Das familienfreundliche Skigebiet „Zahmer Kaiser“ garantiert mit neuer Beschneiungsanlage Schneesicherheit und bestens präparierte Pisten. Auch der Langläufer findet hier ausgezeichnete Bedingungen vor. Mit dem „Koasalauf“ findet hier eine der größten Langlaufveranstaltungen des Alpenraumes statt. Zu den weiteren Winteraktivitäten gehören Rodeln, Eislaufen, Eisstockschießen, Pferdeschlittenfahrten.

Besonderes:
Durch traditionelle, kuriose und einfallsreiche Veranstaltungen hat sich die Ferienregion Kaiserwinkl in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Ob Alpin-Ballooning und „Koasalauf“ im Winter oder „Egascht Festl“, Oldtimer-Treffen und Golfturniere im Sommer – in Kössen und Walchsee ist immer etwas los

Unterkunft
Variable Unterkunftsmöglichkeiten in exklusiven Wellnesshotels, Hotels, Gasthöfen, Pensionen, Privatzimmer und Ferienwohnungen sowie auf Campingplätzen.

Anreise
Wenn man mit dem Auto aus Deutschland oder Ost-Österreich anreist und die Autobahn bei Oberaudorf bzw. Bernau/Reit im Winkl verlässt, zahlt man keine österreichische Autobahn-Maut.
Bahnverbindung bis Kufstein oder St. Johann in Tirol. Neu ist das Angebot „Kaiserwinkl auf Schiene“: Mit den ÖBB bequem von Wien Westbahnhof bis Kufstein in nur 3 Stunden und 42 Minuten ab nur 19 Euro anreisen. Von dort aus diverse Busverbindungen. Fahrpläne der Postbusse sind im TVB erhältlich. Eine andere Möglichkeit wäre ein Taxi. Von Kufstein in den Kaiserwinkl sind es ca. 30 km.
Entfernung zu Flughafen München: ca. 150 km; Flughafen Salzburg: ca. 75 km; Flughafen Innsbruck: ca. 120km; anschließend mit der Bahn nach Kufstein oder Prien am Chiemsee, dort umsteigen in einen Postbus bzw. ein Taxi.

Wer wird denn gleich in die Luft gehen?
13. Alpin Ballooning im Kaiserwinkl/ Tirol vom 25.1. bis 1.2.2014

„Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer“, so der griechische Philosoph Aristoteles. Erst mal gelassen dem Problem entgegentreten und nicht gleich in die Luft gehen, das wäre wohl sein Rat gewesen. Mit positiven Gefühlen in die Luft gehen kann man im Kaiserwinkl in Tirol. Denn hier findet Ende Januar wieder die alljährliche Ballonfahrerwoche statt. Passend zum neuen Jahr kann man dann reichlich Ballast abwerfen und den Sorgen einfach davon schweben.

Während der Ballonfahrerwoche im Kaiserwinkl in Tirol mit den Orten Kössen/ Schwendt und Walchsee/ Rettenschöss erlebt man ein besonderes Schauspiel. Täglich erheben sich unzählige, farbenprächtige Ballons in die Lüfte und verschmelzen mit den schneebedeckten Zacken des Kaisergebirges zu Postkartenmotiven. Gespannt verfolgt man vom Boden aus die Wertungsfahrten und Rennen der Profis, unter anderem ein Key-Grap um den „Preis des Kaiserwinkls“. Bei den Präsentationsfahrten steigen Ballons aus fünf Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz, England und Belgien) mit den ungewöhnlichsten Formen auf. Neben dem umfangreichen Rahmenprogramm mit Pferdekutschenfahrten und Hüttengaudi, sind natürlich die günstigen Mitfahrgelegenheiten ein besonderer Publikumsmagnet. Ab 180 Euro kann man Höhenluft im Körbchen schnuppern. Anmeldungen sind noch kurzfristig direkt am Startplatz möglich. Ein attraktives Rahmenprogramm mit Eröffnungsfeier und dem spektakulären „Night Glowing“ mit Glühweinparty und Feuerwerk untermalt das Event.

Der illuminierte Kaiser
Spektakuläres Schauspiel mit Feuer, Licht und Wasser am Walchsee im Kaiserwinkl

Die ganz große Lightshow liefert das Kaisergebirge selbst – wenn sich seine schroffen Felszacken im ersten Morgenlicht zartrosa färben oder die untergehende Sonne seine Grate in warmes Licht taucht. Deshalb wartet man im Kaiserwinkl bis die Dämmerung hereinbricht, um die grandiosen Lichtspiele auf dem Wasserspiegel des Walchsees zu Füßen des Kaisergebirges fortzusetzen. Im Sommer wird Tirols wärmster Badesee achtmal zur Bühne für ein großes Lichterspektakel; die erste Show findet am 16. Juli 2014 statt.

Bei guter Stimmung, einem feinen Getränk und Live-Musik lässt man sich auf eine atemberaubende Begegnung von Licht, Feuer und Pyrotechnik ein: glitzernd und funkelnd im farbigen Licht, Lasereffekte malen Zeichen in den Nachthimmel.

Die acht Shows gehen ab 16. Juli jeweils am Mittwoch über die Bühne, falls das Wetter nicht mitspielt, ist als Ausweichtermin der Donnerstag geplant. Der Eintritt ist frei.

Der Kaiserwinkl mit den Orten Kössen, Walchsee, Rettenschöss und Schwendt ist die Visitenkarte Tirols, denn das eindrucksvolle Kaisergebirge mit dem Zahmen und dem Wilden Kaiser grüßt schon von Weitem die Reisenden, die auf der Inntalautobahn Richtung Österreich unterwegs sind. Mit seinen Bergen, Seen und Tälern ist es ein Stück Bilderbuch-Tirol, das sich viel von seiner Ursprünglichkeit bewahren konnte. Mit einer Reihe von Veranstaltungen sportlicher, traditioneller oder auch kurioser Art bietet die Region zusätzliche Attraktionen für ihre Gäste.

Erlebnispädagogik für (Ferien-)Kinder in Walchsee

Mit großen Augen beobachten vierzehn Kinder zwischen vier und zwölf Jahren Bäuerin Maria, wie sie aus dem rund 200 Grad heißen Brotbackofen neben dem Bauernhaus mit einem Besen aus Fichtenzweigen die Holzreste ausfegt. Gleich ist es soweit, das Werk des Morgens wird in das kleine, durchgeheizte Steinhaus gelegt und gebacken. Lange Bretter mit Brotlaiben stehen auf einem Tisch neben dem Ofen – mehr oder weniger rund, manche mit dem Versuch, ein Zeichen zur Wiedererkennung in den Teig zu machen. Aus zwei Wannen voller Hefeteig haben die Kinder die Brote geknetet und geformt. Nun zappeln sie ungeduldig, jedes will ein Brot in den Backofen schieben. Und dennoch haben sie Respekt vor Feuer und Hitze und halten gehörigen Abstand von dem Backhaus.

Schließlich ist das Backhaus vom Holz gesäubert und der Nadelbesen zum Großteil verkohlt, als Maria das O.K. gibt, die gekneteten Brote in den Ofen zu schieben. Am Ende übernimmt sie die Aufgabe doch lieber selbst, denn jetzt muss alles ganz schnell gehen. „Wir haben das Haus schon den ganzen Morgen aufgeheizt“, erklärt sie den Kindern und auch so manchem interessierten Elternteil. „Jetzt ist das Holz weg und das Haus ist heiß – mit der Hitze wird das Brot gebacken.“ Brote rein, Klappen zu und 40 Minuten zur aktuellen Uhrzeit addiert – so haben die Kinder viel Zeit, um zu spielen, zu rutschen und den Belag aus Kräutern für ihr frisch gebackenes Brot zu pflücken.

Die Kinder nehmen an diesem Morgen bei der Kreativen Sommerwerkstätte am Walchsee im Tiroler Kaiserwinkel teil. Jeden Tag während der Sommermonate im Juli und August gibt es ein dreistündiges Programm für Gäste und einheimische Kinder – denn die haben schließlich auch Ferien. „Warum sollen wir dann nur etwas für die Gäste machen?“, fragt Betreuerin Steffi. Neben der Verständigung untereinander sieht man hier noch einen weiteren Vorteil: „Die Einheimischen sollen schon früh ein Gefühl für die Touristenkinder bekommen.“

Jedes Programm dauert drei Stunden. Egal, ob es die „Die Piraten sind los!“, das „Floßbauen“, das „Hang over – Fledermausnacht“, die „Wald- und Wasser-Rally“ oder das „Abenteuer am Indianertipi“ ist. „Das reicht völlig, danach sind die Kinder erledigt“, sagt Betreuerin Steffi. Wichtig ist den Betreuerinnen, die nach Möglichkeit mit den Kindern in die Natur gehen, dass sich die „3-103-Jährigen“, wie es im Programm heißt, kein Unterhaltungsprogramm abholen, bei denen ihnen alles vorgesetzt wird. „Wenn die Kinder sich etwas erarbeiten, freuen sie sich viel mehr über das Ergebnis und schätzen es mehr“, sagt Betreuerin Helmi. Beide Betreuerinnen haben eine pädagogische Ausbildung und legen Wert darauf, dass die Kinder nicht bei dem Programm „abgestellt“ werden.

Es gibt immer einen Hauptprogrammpunkt – beim „Malen und Experimentieren“ mit Helmi gestalten die Kinder auf einem orangefarbenen Holzbrett aus Blumen, Steinen, Stroh und Glitzersteinen ein kleines Kunstwerk, das sie den anderen Kindern vorstellen und erklären. Wenn die Kinder ungeduldig werden, weil sie zu lange an einer Sache sitzen, legen die Betreuer kleine Spielpausen ein oder machen eine Jause.

14 Kinder können sich pro Veranstaltung im Tourismusbüro anmelden. Auch die Eltern können bei den Programmen dabei sein – sind aber für die Gruppendynamik nicht gerade förderlich. „Es ist immer komisch, wenn nur eine Mama oder ein Papa dabei ist“, sagt Helmi. „Die Kinder unter sich sind grandios – sie helfen sich gegenseitig, die Älteren haben ein Auge auf die Jüngeren“, hat sie festgestellt.

Bei Bäuerin Maria unterscheiden sich nicht die Jüngeren von den Älteren, sondern eher die Stadt- von den Landmenschen. Denn als Steffi dazu auffordert, Kräuter für den Brotbelag zu pflücken, schauen sich alle erstmal um auf der Suche nach einem ausgewiesenen Kräutergarten. „Wo sollen wir die denn pflücken“, fragt schließlich Laura, 8 Jahre alt. „Mach mal die Augen auf und schau dich um“, rät ihr Steffi. Aber die Kleine findet nichts, genau wie ihre Mutter. Schließlich hilft Steffi und pflückt alles, was ihr regelrecht zu Füßen liegt: Kapuzinerkresse, Spitzwegerich, Sauerampfer, Löwenzahn und Gänseblümchen. Kinder und Erwachsene tun es ihr gleich, und bald ist ein bunter Strauß zusammen, den Kleine und Große nun hacken.

Auch wenn das eigene Brot bald fertig ist – „das ist zu heiß, um es sofort zu essen“, erklärt die Jungbäuerin den Kindern. Darum hat sie vorgesorgt, Brot vom vergangenen Backtermin aufgeschnitten und frische Milch für die Kinder. Als sich alle an die Tische setzen, das frische Brot schmieren und mit Kräutern bestreuen, ist es ganz still im Raum. Nur gelegentlich wird der Wunsch nach mehr Milch oder mehr Tee laut – den Kids schmeckt’s und sie haben Hunger.

Nachdem jedes Kind schließlich sein Brot aus dem Backhaus geholt und stolz den Eltern präsentiert hat, ist Zeit für Ferien mit der Familie – und auch da hat Walchsee für den Nachwuchs eine Menge zu bieten: Natürlich ist da der 98 Hektar große See – einer der wärmsten Tirols –, der im Sommer immer 24 Grad hat. Noch dazu ist das Ufer flach. Segeln, surfen, Wasserski, Tretboot fahren – im See ist ein Trampolin verankert. Im Ortsteil Durchholzen bedient der Skilift in der warmen Jahreszeit die Sommerrodelbahn.

Für Golfer der Himmel auf Erden – der Kaiserwinkl
Drei Plätze zur Auswahl und ein Golfturnier der besonderen Art

Der Tiroler Kaiserwinkl ist nach Kitzbühel eine der größten Golfregionen Österreichs. Vier Orte, drei Golfplätze, das sagt schon alles darüber aus, wie sehr sich diese herrliche Gegend für den grünen Sport begeistert. Für Anfänger, aber auch für Handicap-Spieler, ist die Golfanlage Walchsee Moarwirt als Übungsgelände genau richtig. Diese 9-Loch-Anlage liegt auf Höhe des gleichnamigen Sees und ist umgeben von Naturschutzgebieten und einem Hochmoor. Im Angebot sind Schnupper-, Einsteiger- und Aufbaukurse sowie Intensiv-Schulungen für die Platzreife, die von einem Pro betreut werden.

Mit gleich zwei 18-Loch-Anlagen wartet Kössen im Kaiserwinkl auf. Die Anlage „Kaiserwinkl Golf“ wurde von dem bekannten Golfplatz Architekten Donald Harradine geplant und gehört zu den Lieblingsterrains von Profispielern und engagierten Amateuren. Auch Bewerbe im Rahmen der Kaiserwinkl-Golfwoche werden hier ausgetragen. Eine in Mitteleuropa einzigartige Besonderheit bietet der Golfplatz des Golfclubs Kaiserwinkl-Reit im Winkl: „Golfen ohne Grenzen“. Man startet in Tirol, spielt hinüber nach Bayern und kehrt mit den letzten Löchern nach Tirol zurück. Ein modernes Clubhaus gehört zur Anlage. Es verfügt über Pro-Shop, Umkleide- und Caddyräume sowie ein Restaurant.

Hike and Bike zu des Kaisers schönsten Hütten

Ganz früh am Morgen, wenn der Tau auf den Wiesen glitzert, ist die beste Zeit, um den Berg zu erklimmen. Ob per Bike oder per Pedes spielt keine Rolle, wichtig ist nur, früh dran zu sein. Denn wenn man im Kaiserwinkl rechtzeitig nach oben strebt, dann kann man erleben, wie der Kaiser sich von Minute zu Minute mehr zu einer Schönheit verwandelt. Im frühen Morgenlicht sind der Wilde Kaiser und sein kleinerer Bruder, der Zahme Kaiser, noch bleiche Gesellen. Je mehr das Licht zunimmt und die Sonne sich nach vorne drängt, desto mehr verwandeln sich die Bergrücken erst in bläulich schimmernde, dann orange farbene Flanken. Dieses Farbenspiel macht die Touren zu des Kaisers schönsten Hütten so unvergleichlich.

Der Kaiserwinkl ist mit 200 km markierten Wanderwegen und 70 km Bikerouten ein wahres Paradies für Aktivurlauber. Auf dem Berg hat man die Qual der Wahl: Rund 30 Hütten verlocken zur Einkehr. Wem Biken und Wandern nicht genug ist, versucht es mit Golf, Tennis und Wassersport. Das ultimative Highlight des Urlaubs sollte ein Gleitschirm- oder Drachenflug sein. Die Flugschule in Kössen erfüllt jedem Mutigen diesen Traum. Dass der Funsport nicht zu kurz kommt, dafür sorgen der Skater Park, die Beach-Volleyball-Anlage und die Sommerrodelbahn.

Wer sich im Urlaub gerne ohne Trubel erholt, fährt nach Schwendt oder Rettenschöss. Hier befinden sich die romantischen Ecken des Kaiserwinkls: Die idyllischen Erholungsdörfer für Naturliebhaber bieten allen Gestressten und Fast-Food-Geschädigten wahre Genüsse. In aller Ruhe kann man hier den Ausblick auf das Kaisergebirge genießen und so richtig abschalten. Nahrungsmittel kommen hier direkt vom Bauernhof, egal, ob man in einer Hütte speist oder sich Bergkäse und Bauernspeck mit nach Hause nimmt.

Noch vielfältiger: Radwandern durch den Kaiserwinkl
Touren durch eine Märchenwelt

Die Orte Kössen und Schwendt sind dem „Mountainbike-Modell Tirol“ angeschlossen. In einer Gemeinschaftsaktion von Waldbesitzern, Weginteressentenschaften, Grundeigentümern und den Gemeinden gelang es, eine ganze Reihe neuer Wege fürs Mountainbiken und Radeln zu eröffnen. Das Angebot reicht vom familienfreundlichen Radwanderweg bis hin zur anspruchsvollen Mountainbike-Tour, Gipfelerlebnis inklusive.

Doch es geht natürlich auch gemütlicher: Wer den Kaiserwinkl einmal komplett per Rad erkunden will, dem sei eine Strecke besonders ans Herz gelegt. Auf einer 20 Kilometer langen, landschaftlich besonders reizvollen Strecke zeigt sich die Region von ihrer schönsten Seite. Der Radwanderweg führt von Kössen aus nach Walchsee, rund um den gleichnamigen See, nach Schwendt und wieder zurück nach Kössen. Radler mit viel Kondition können verschiedene Extratouren oder einige Schwimmrunden im Walchsee einbauen, der wegen seines Moorgehalts gesundheitlich wertvoll ist. Viele bauliche Besonderheiten, wie zum Beispiel Gedenk-Kreuze, auf tirolerisch „Marterln“ genannt, die überlebensgroße „Lederer-Herrgotts“-Statue in Schwendt oder die vielen traditionsreichen Unterländer Bauernhöfe, machen diese Radtour zu einem nostalgischen Abstecher in die Vergangenheit.

Schwerelos über’m Kaiser
Der Kaiserwinkl – Paradies für Paragleiter und Hängegleiter

Der Traum vom Fliegen beherrschte schon immer die Menschheit. Angefangen mit Dädalus, einem berühmten griechischen Baumeister, der für sich und seinen Sohn Ikarus aus Federn und Wachs Flügel baute, um damit aus dem Gefängnis des Königs Minos zu entfliehen. Ikarus wollte höher hinaus. Dabei kam er der Sonne zu nah, das Wachs schmolz und er stürzte ab. Den Drang, die Erdgebundenheit zu überwinden, hatten auch Leonardo da Vinci mit seinem Entwurf eines Flugapparats, die Brüder Montgolfier mit dem ersten Heißluftballon, Graf von Zeppelin mit dem lenkbaren Luftschiff oder Otto Lilienthal, der mit seinem Doppeldecker den Durchbruch zur Beherrschung des Gleitflugs schaffte. Heutzutage kann sich ein jeder die schönsten Orte und Regionen aus der Vogelperspektive anschauen. Insbesondere im Kaiserwinkl kommen passionierte Paragleiter und Drachenflieger auf ihre Kosten.

Kalkweiß türmen sich die Wände des Massivs in den kaiserwetter-blauen Himmel und enden ganz oben in einem wilden Gezacke, das weder Maß noch Ordnung kennt. Der Wilde Kaiser – an seinen Berghängen steigt im Sommer warme Luft auf –, die Thermik, die Paragleiter brauchen, um ihren Sport auszuüben. Kössen im Kaiserwinkl ist ein Paradies für Hängegleiter und Gleitschirmpiloten. Jeden Sommer kommen zahlreiche Fans dieser Sportarten wegen der guten Thermik hierher. Wer gerne selbst einmal zum Kaiser der Lüfte werden will, kann bei der Flugschule Kössen einen Tandemflug mit einem erfahrenen Fluglehrer buchen. Wöchentlich starten Anfängerkurse. Wer vom sicheren Erdboden aus die Paragleiter beobachten möchte, kann bei den Startvorbereitungen und beim Abflug gleich neben der Bärenhütte an der Bergstation Hochkössen zusehen. Bei schönem Wetter leuchten die bunten Schirme in allen Farben am Himmel und bieten einen traumhaften Anblick vor dem Hintergrund des gewaltigen Wilden „Koasas“.

Kaiserwinkl Austrian Open 2014
Von 6. bis 9. Juni 2014 finden im Namen des ÖAeC (= Österreichischen Aero-Clubs) die Staatsmeisterschaften – auch mit internationaler Beteiligung – im Gleitschirmfliegen am Unterberg Hochkössen in Kössen statt.

Zu Land, zu Wasser und in der Luft
Die sportliche Vielfalt im Kaiserwinkl/ Tirol

Der Kaiserwinkl ist mit 200 km markierten Wanderwegen und 70 km Bikerouten ein wahres Paradies für Aktivurlauber. Die Orte Kössen und Schwendt sind dem „Mountainbike-Modell Tirol“ angeschlossen. In einer Gemeinschaftsaktion von Waldbesitzern, Weginteressentenschaften, Grundeigentümern und den Gemeinden gelang es, eine ganze Reihe neuer Wege fürs Mountainbiken und Radeln zu öffnen. Das Angebot reicht vom familienfreundlichen Radwanderweg bis hin zur anspruchsvollen Mountainbike-Tour, Gipfelerlebnis inklusive. Auf dem Berg hat man die Qual der Wahl: Rund 30 Hütten verlocken zur Einkehr. Wem Biken und Wandern nicht genug ist, versucht es mit Tennis oder Wassersport. Der Walchsee bietet hervorragende Wasserqualität mit Temperaturen zwischen 20-24 °C – ideale Bedingungen für Wassersportarten von Wasserski und Surfen über Segeln bis zum Angeln, vom Schwimmen zum Sonnenbaden.

Für passionierte Golfer bietet der Kaiserwinkl optimale Möglichkeiten. Drei Plätze stehen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Die hervorragend gestaltete und bestens gepflegte 18-Loch-Anlage „Kaiserwinkl Golf“ in Kössen wurde von dem bekannten Golfplatz Architekten Donald Harradine geplant und gehört zu den Lieblingsterrains der Profispieler. Auch bei den Amateuren lässt der Kaiserwinkl das Golferherz höher schlagen. Landschaftlich großartig gelegen, vor dem Hintergrund der bizarren Gebirgslandschaft des Wilden Kaisers, gibt es die europaweit erste Golfanlage, die grenzüberschreitendes Golfen auf einem Platz mit 18 Holes zwischen Tirol und Bayern (Golfclub Reit im Winkl – Kössen) möglich macht. Herrliche Natur findet man auch rund um die Golfanlage Walchsee Moarwirt. Diese liegt auf Höhe des gleichnamigen Sees und ist umgeben von Naturschutzgebieten und dem Hochmoor. Die Golfanlage mit ihren neun Löchern ist für Handicap-Spieler genauso geeignet wie für Anfänger, die auf dem ruhigen Übungsgelände erste Fortschritte machen können.

Das ultimative Highlight des Urlaubs sollte ein Gleitschirm- oder Drachenflug sein. An den Berghängen des Wilden Kaisers steigt im Sommer warme Luft auf, die Thermik, die Paragleiter brauchen, um ihren Sport auszuüben. Kössen im Kaiserwinkl ist ein Paradies für Hängegleiter und Gleitschirmpiloten. Jeden Sommer kommen zahlreiche Fans dieser Sportarten wegen der guten Thermik hierher. Wer gerne selbst einmal zum Kaiser der Lüfte werden will, kann bei der Flugschule Kössen einen Tandemflug mit einem erfahrenen Fluglehrer buchen. Wöchentlich starten Anfängerkurse.

Dass der Funsport nicht zu kurz kommt, dafür sorgen der Skater Park, die Beach-Volleyball-Anlage und die Sommerrodelbahn. Den ultimativen Adrenalin-Rausch gibt’s im Adventure Club Kaiserwinkl in Kössen. Hier kann man im Hochseilgarten die Kombination aus Action, Spaß und lösungsorientiertem Denken in einem in die Natur eingebauten Erlebnis- und Hindernissparcours auf acht bis zehn Meter Höhe testen.

Beim Canyoning kann der Mutige verborgene Schluchten erforschen, sich entlang von Wasserfällen abseilen, Gumpen durchschwimmen und in tiefgrüne Tümpel eintauchen. Weiter im Programm: Rafting, Kajak fahren oder Flusswandern.

Radeln mit automatischem Rückenwind
Mit leichtem Tritt die Natur im Tiroler Kaiserwinkl erkunden

In Asien gehören sie schon längst zum allgemeinen Straßenbild und sind dort alltägliches Fortbewegungsmittel. Bei uns in Europa sind die Niederlande Spitzenreiter, aber auch Italien, Schweiz, Deutschland und Österreich holen mächtig auf. Die Rede ist von den Elektro-Fahrrädern. Das Senioren- und Reha-Image von einst ist längst überholt. Immer mehr junge oder sportlich ambitionierte Radler lassen sich auf den Fahrspaß mit Elektrounterstützung ein. Viele Tourismusregionen fördern den Einsatz der E-Bikes, die auch als Symbol für die sanfte und intelligente Mobilität stehen: keine schadhafte Emission, daher Umwelt schonend, Energie sparend und ganz einfach zu handhaben.

Uneingeschränkte Mobilität im Kaiserwinkl/ Tirol
Die Schokoladenseite des Radfahrens: So genussvoll war man noch nie unterwegs. Im Kaiserwinkl findet sich ein Stück Tirol, wie es schöner nicht sein kann. Die radfreundliche Ferienregion an der Grenze zu Bayern ist eingebettet zwischen den steil aufragenden Felsgipfeln des „Wilden und Zahmen Kaisers“ und den etwas sanfteren Bergrücken der Chiemgauer Alpen. Mit vier Verleihstationen und acht Standpunkten für die kostenlose Aufladung sowie das problemlose Wechseln der Batterie, steht dem Fahrspaß hier nichts im Wege. Der Kaiserwinkl verweist auf 70 Kilometer hervorragend ausgebaute Radwege – fernab jeder Hauptstraße – in eine herrliche Berg-, Wald- und Wiesenlandschaft. In 30 bewirtschafteten Almhütten im Kaiserwinkl kann man sich dann mit kulinarischen Schmankerln verwöhnen lassen. Kosten für die E-Bikes: 18 Euro pro Tag.
Informationen: www.kaiserwinkl.com

So ein Kas! – Ausdruck des Glücks in der Genussregion Kaiserwinkl
Der Heumilchkäse ist das kulinarische Markenzeichen der Tiroler Feriendestination

Wer das ursprüngliche Tirol mag und gegen Abwechslung nichts einzuwenden hat, der liegt im Kaiserwinkl nie falsch. Auch in Sachen Kulinarik. Heumilchkäse ist inzwischen das kulinarische Markenzeichen des Kaiserwinkls. Das Besondere an diesem Käse ist der Rohstoff. Die Milch darf nur von Kühen stammen, die keinerlei gärendes Futter, also Silage, bekommen. Sondern eben nur Heu im Winter sowie naturreines Kraftfutter ohne jede Genmanipulation.

Sechs Sennereien im Kaiserwinkl produzieren ihre Milch heute ausschließlich als Heumilch und verarbeiten sie ohne jeden Zusatz zu Heumilchkäse. Der gehört heute längst zum festen Warenangebot der Supermärkte ringsum und findet sich auf den Frühstücksbüffets der großen Ferienhotels. Auch der Speck ist letztlich ein Heumilchprodukt, werden doch die Schweine als Specklieferanten mit der beim Käsen anfallenden Molke gefüttert. Die Burger Alm ist unter den sechs Heumilchkäsereien des Kaiserwinkls die einzige, auf der nur die Milch der eigenen Kühe verarbeitet wird. Wie sehr sich der Ruhm der Köstlichkeiten, die auf dieser Alm produziert werden, herum gesprochen hat, zeigt ein Blick auf die Tische draußen auf der Terrasse, wo jetzt kein Platz mehr frei ist. Überall werden Jausenteller serviert mit verschiedenen Käsen, Speck, Wurst und Bauernbrot. Es sind alles Genießer, die den langen Weg hier herauf nicht scheuen. Kulinarische Genießer sind es, doch auch durchaus Kenner und Liebhaber all der anderen Genüsse, mit denen diese Genussregion vor der imposanten Kulisse der gezackten Bergmajestäten Zahmer und Wilder Kaiser gesegnet ist.

Information:
Tourismusverband Kaiserwinkl
Postweg 6, 6345 Kössen
Tel.: +43 (0) 501 100, Fax: +43 (0) 501 100 19
www.kaiserwinkl.com

Presse-Rückfragen:
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Tel.: +43 (0) 1 / 9141744-0, Fax: +43 (0)1 / 9141744-22
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