Samstag, der 28. März 2015

Weltpremiere – Irmfried Wöber hat Holografie Kreuzweg erschaffen! Ausstellung VIA CRUCIS bis 10.4.2015 im Schloß Würmla zu sehen, Anmeldung bei Herrn Wöber

15 Stationen, über 160 Hologramme

Am 26. März 2015 gab es im niederösterreichischen Ort Würmla eine großartige Premiere. Der weltweit renommierte Holografiekünstler Irmfried Wöber präsentierte einen Holografie Kreuzweg. Den Anstoß zu dem außergewöhnlichen Kunstwerk VIA CRUCIS, das Ölkreidezeichnungen auf historischem Karton mit Hologrammen vereint, hatte der in Würmla ansässige Grafiker bei einem Besuch der Kapelle in Saladorf (NÖ). Der Kreuzweg im dortigen barocken Juwel ist vergibt. Das Kirchenchormitglied wollte den Kreuzweg ursprünglich restaurieren. Wöber, der 2015 sein 50 Jahr Jubiläum als bildender Künstler und sein 30 jahr Jubiläum als Holograf feiert, entschied sich dann aber ein eigenes Kunstwerk zu erschaffen. In den 15 Kreuzwegstationen sind 160 Hologramme integriert. Dem Betrachter erschließt sich das Leiden Christi in einzigartiger Weise. Ein Katalog in gebundener Form kann bei Irmfried Wöber bestellt werden.

Wöbers sehnlichster Wunsch ist, dass das Kunstwerk, das für Wanderausstellungen konzipiert ist, an möglichst vielen Orten zu sehen ist. Es wird zusammen mit Staffeleien und Licht. also fix und fertig, von Irmfried Wöber kostenlos verliehen. Wöber: „Ich lebe gut und möchte an der Religion kein Geld verdienen“. Einige Interessenten in Leoben, Kroatien und Slowenien gibt es bereits.

Die Ausstellung wurde von Bürgermeister Anton Priesching im Beisein von Herrn Pfarrer Erich Resch eröffnet.

Die Kunstwerke sind bis zum 10. April 2015 nach Voranmeldung kostenlos zu besichtigen.
Anmeldung Tel. 0660 2513577 bei Irmfried Wöber.
Adresse: Schloßweg, 3042 Schloß Würmla

Kurzes Video das vor der Vernissage aufgenommen wurde.

Der geschichtliche Hintergrund
Nach der Vertreibung der Kreuzritter aus Jerusalem, waren die Franziskaner die ersten Vertreter der Katholischen Kirche und hatten die Erlaubnis verschiedene heilige Stätten zu betreuen. Sie waren es auch, die im 14. Jahrhundert den Kreuzweg von Jesus als Andachtsweg entwickelt haben. Dieser Andachtsweg führt über die Via Dolorosa (lat. Schmerzhafte Straße) und hatte zunächst 7 Stationen. Später folgten noch weitere fünf, bis 1625 der spanische Franziskaner Antonius Daza noch zwei dazugefügt hat. Seit damals gibt es jedenfalls 14 Stationen. Durch den Wunsch diesen Pilgerweg auch außerhalb Jerusalems begehen zu können, wurden die uns gemauerten Stationen errichtet. Etwa um 1700 hat man dann doch auch an den Wänden des Kircheninneren bildliche Darstellungen des Kreuzweges angebracht. Die 15. Station aber, die Auferstehung von Jesus wurde etwas später hinzugefügt. Das Triduum betont nun: Leiden, Tod und Auferstehung. Viel Symbolik beinhalten diese 15 Stationen wie zum Beispiel: Hass, Verspottung, Gewalt, Verleumdung, Niedertracht usw. aber auch Liebe, Hoffnung, Treue und auch Trauer usw.

Die Idee des Künstlers
Irmfried Wöber: „Bei meinem gezeichneten Kreuzweg beschränke ich mich hauptsächlich auf diese Symbolik und weniger den figuralen Ausführungen und will mit den Hologrammen diesen Ausdruck verstärken und eine intensivere Betrachtung der einzelnen Stationen erreichen. Tatsächlich soll man die einzelnen Bilder entdecken, lange betrachten und auch ein besseres Verstehen finden“.

Die Präsentation erfolgt auf Staffeleien mit integriertem LED Lichtsystem (zur Beleuchtung der Hologramme) und ist für Wanderausstellungen konzipiert. Auch außerhalb der Osterliturgie soll dieser Leidensweg von Jesus gezeigt und bewusst gemacht werden. Die Texte bei einigen Stationen wurden vom Matthäus, Lukas, Markus und Johannes Evangelium des neuen Testaments übernommen.

Die Zeichnungen sind durchwegs mit Ölkreide, Bleistift und Grafit hergestellt. Die Hologramme nach dem Denisyuk Modus, meist pseudoskopisch ( nach außen gekehrt). Sie sind Unikate und Fälschungssicher.

Über den Künstler Irmfried Wöber
Am 13. Juni 1944 erblickte das damals noch nicht holografische Auge des Irmfried Wöber in Reichenau/Oberösterreich das durchaus nicht kohärente Licht seiner Umwelt. Hoffnungsfroh und fleißig absolvierte er die ihm auferlegte Pflicht der Schulen und erlernte als Jünger des Johannes Gutenberg die Kunst der Buchdruckerei. Der Ehrgeiz verlangte nach einer grafischen Weiterbildung an der Kunstschule. Nach anstrengender Erfahrungssammlung wird Irmfried Wöber 1977 als Designer selbständig. Die österreichische Industrie erfreut sich seiner Mitarbeit am Point Of Sales. 1981 werden ihm die ersten Innovationspreise aus dem Ausland verliehen. Die Produkte des Unternehmens “ Wöber Design “ erobern Europa und Amerika. 1983 erblickte er das erste Hologramm seines Lebens – mit dem Resultat, daß von nun an ein „neuer Wöber“ entsteht – der Holographicus Austriacus Wöber. Ein Jahr später, nach ausführlichen Informationen und theoretischen Studien über Physik, Labortechnik und Chemie, beherrscht er die Holografie und beginnt Ende 1984 mit dem Bau seines Labors. 1985 ist es endlich soweit: Das erste Holografielabor Österreichs, eingerichtet nach dem letzten Stand der Technik, wird eröffnet. Produktion und Versuchsanordnungen wechseln sich ab – die Arbeiten des Holographicus Austriacus werden von den Kollegen in Europa und Amerika anerkannt und bestätigen sein Streben nach hoher Qualität. 1987 stellen sich auch die ersten Erfolge ein – Holografie Made in Austria. 1992 ist ein weiterer Meilenstein der Holografie. Mit einer einzigartigen Kamera werden die ersten Hologramm-Porträts hergestellt. Internationale Ausstellungen folgen. Vorträge, Schulungen und Instruktion über Holografie an höheren Schulen. Seit 1998 Lehrbeauftragter an der FH- für Telekommunikation und Medien St. Pölten. Organisator des Weltkongresses für Holografie 2000 und Ausstellung in St.Pölten.

Irmfried Wöber
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www.holography.at
3042 Würmla Kahlenbergstraße 6
Tel. 0660 2513 577

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