Mittwoch, der 14. März 2018

BERICHT – Prof.Hermann Nitsch 80.Geburtstag – Öffnung des Nitsch Weines 2017 im Marchfelderhof

Prof.Hermann Nitsch begeht in diesem Jahr seinen 80.Geburtstag. Wegen ausgedehnter Auslandsreisen feierte er diesen bereits vorab im kleinen Rahmen im Marchfelderhof. Darüber hinaus wurde der Nitsch Wein 2017 geöffnet. Der naturbelassene Wein aus dem Weingarten von Hermann Nitsch wird vom Weingut Martinshof, St. Ulrich gekeltert.

Mysterien Malerlegende Hermann Nitsch feiert seinen 80iger im Marchfelderhof
Gleich zwei große Anlässe rund um den wohl bedeutendsten Maler,- Aktionskünstler und Mysterien-Hohepriester der Gegenwart, Hermann Nitsch lockten eine handverlesene, exklusive Gästeschar in den Marchfelderhof: Sein 80igster Geburtstag, den er , wie er selbst sagte: “ab heute bis in den August in Österreich und im Ausland  feiern will”, war der Höhepunkt! Aber auch die traditionelle „Öffnung des Nitsch-Doppler“ wurde feierlich begangen.

Nitsch’s Weingüter, ganz in der Nähe seines Schlosses Prinzendorf, bringen Jahr für Jahr prächtige Weine hervor, die traditionell feierlich mit einer großer Freundesschar geöffnet und degustiert werden. Nitsch, dessen weltberühmte Schüttbilder in zahllosen Museen in Belgien, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien, Kanada, USA, England, Österreich … zu sehen sind, staunte nicht schlecht, als ihm die bekannte Promi- Portraitmalerin Sylvia Koppitsch ihr minutiös ausgefeiltes Portrait „Nitsch als Bacchus“ zum Geburtstag schenkte. Nach einem feinen Weinviertler Schmankerl-Dinner in 5 Gängen kam die riesige Geburtstagstorte mit weißer Schokolade überzogen und mit blutroten Granatapfelstreifen. Die Meinung unisono war: „Ein beinahe Nitsch,- einmal süß … ah’ net schlecht…!!!“

Das süße Kunstwerk genossen u.a. Mag. Karl WILFING, der eine Grußbotschaft von Landeshauptfrau Mikl-Leitner überbrachte, Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin PRÖLL a.D. der ehemalige Bundesminister Dr. Werner FASSLABEND mit Gattin Martina , Erwin WURM , Maria LAHR, Galeristin Dr. Ursula Krinzinger, Bürgermeister von Deutsch-Wagram Friedrich Quirgst, Landeshauptmann Stellvertreterin Karin RENNER, Jeannine  u. Friedrich SCHILLER, Club de’ll Opera Präsident Peter TÜRK, Promiportraitmalerin Sylvia KOPPITSCH, Wienerlieder Ikone Charlotte LUDWIG,  „Mister Ferrari“ Heribert KASPER.

Hier: Video zum honorarfreien Einbau in eine Website von Gabriella Mühlbauer 

Fakten zum NITSCH-WEIN:
Der Weingarten von Hermann Nitsch liegt in süd-östlicher Lage bei Prinzendorf/Zaya im Weinviertel. Der Boden ist ein typisches Lehm-Löß-Gemisch dieser Region mit idealer Wasser- und Temperaturspeicherung.  Die geernteten Trauben sind ein Gemischter Satz vom Grünen Veltliner, Welschriesling, Müller Thurgau und heute selten gewordenen Sorten wie dem Grauen Portugieser.

Hauptcharakteristika für den Nitsch-Wein sind
in der typisch österreichischen – fast schon in Vergessenheit geratenen – 2 l – Doppler – Flasche abgefüllt, der „Magnum Austriae“, die signifikant für ursprüngliche Hauerweine war mit traditionellem, kurzen Naturkorken verschlossen; Nitsch/Martinshof Branding die Etiketten von Hermann Nitsch jedes Jahr neu gestaltet, vinifiziert und abgefüllt von Michael Martin. limited edition von einigen hundert Flaschen – limitiert auf den Ertrag des Weingartens und der jährlichen Erntemenge.

Das Produkt soll im Sinne der traditionell-ursprünglichen Weine eine Wiederbelebung erfahren – als Pendant zu einem modern stilisierten Bouteillen- Wein. Der naturbelassene Gemischte Satz wird schonend gepresst und nach der Vergärung die so genannte „Raue Fülle“ auf der Hefe liegen gelassen. Beim 1. Abstich wird der Wein wenig geschwefelt und nach dem 2. Abstich abgefüllt – ohne Filter. Der in alter Weinhauer-Tradition entstandene Wein ist typisch für den Wein, den man heutzutage nur noch bei einigen wenigen „echten Weinbauern“ verkosten und kaufen kann.

Vorgeschichte
Seit Anfang der 70er Jahre lebt und wirkt der renommierte österreichische Künstler Hermann Nitsch auf Schloss Prinzendorf an der Zaya im nordöstlichen Weinviertel. Das Schloss wurde 1971 auf Initiative seiner verstorbenen Frau Beate Nitsch von den Klosterneuburger Chorherren erworben und fungiert nicht nur als Wohnstätte Nitschs, sondern auch als Realisierungsort und Bühnenplattform für sein Orgien Mysterien Theater. Das ursprünglich baufällige, barocke Schloss samt Nebengebäude und Schlossgarten wurden seit den 80er Jahren peu à peu restauriert.

Bereits seit seiner Kindheit hatte Nitsch eine Affinität zur Region des Weinviertels, da Verwandte Hermann Nitschs in Prinzendorf lebten und er in den Ferien oft zu Besuch bei seiner Tante und Onkel war. Ein lang gehegter Wunsch Nitschs, ins Weinviertel zurück zu kehren, wurde mit dem Schlosskauf realisiert.  „eine kulturlandschaft, die ich ausgewählt habe, die mich ausgewählt hat, ist mir schicksal geworden, es handelt sich um das weinviertel. in meiner jugend zählte das weinviertel zu den paradiesischsten gegenden,

die ich kannte. 1982 konnte Hermann Nitsch in der Nähe des Schlosses Prinzendorf einen Weingarten erwerben. Die Parallelen zwischen Wein und seinem Gesamtkunstwerk bzw. dem Orgien Mysterien Theater manifestieren sich unter anderem im griechischen Gott Dionysos. Dionysos ist nicht nur Gott des Weines, sondern unverzichtbarer Bestandteil von Nitschs Theaterkonzept.

Für die Weinverarbeitung und Pflege des Weingartens war bis Ende 2005 ein langjähriger Mitarbeiter Hermann Nitschs zuständig und als dieser in den Ruhestand ging, übernahm Michael Martin, im Frühjahr 2006 dessen Agenda. Gleichzeitig entstand ein neu formuliertes Konzept des Nitsch-Weines, der bis dato nur für private Feste des Künstlers zur Verfügung stand. Nitsch: „ich verdanke die schönsten Stunden, die ich vielleicht je erlebt habe, dem Wein.“

Michael Martin/Weingut Martinshof
„Das Besondere ist die Normalität.“Geboren 1972, mit bereits 18 Jahren Übernahme des väterlichen Betriebes und Weingutes in Neusiedl/Zaya, da sich der Vater auf den Heurigenbetrieb „Zum Martin Sepp“ in Wien Grinzing konzentrierte. Seit 1990 ständige Standardisierung und Spezialisierung der Weingärten, die mittlerweile 15 ha umfassen. In den Weingärten, Hausberg, Sonnberg und Galgenberg, legt Michael Martin höchsten Wert und Augenmerk auf Reberziehung, Schnitt, Stockaufbau, Vermeidung von Monokulturen und Zeilenbreite, sowie in der Kellerwirtschaft auf eine schonende Behandlung bei der Verarbeitung der Trauben um eine sorgfältige und ideale Vinifizierung zu gewährleisten.

Die Produktion des MARTINSHOF umfasst zu 70 % Weissweine und zu 30 % Rotweine, bei denen vor allem die klassischen Sorten Grüner Veltliner und Zweigelt sowie die burgundischen Sorten Weissburgunder, Chardonnay und Pinot Noir dominieren. Seit 2000 gibt es neben der traditionellen MARTINSHOF-Linie die juvenile FRIENDS-Linie, bei der die beiden Freunde und Weinbauern Michael Martin und Werner Hauser aus Poysdorf, ihre besten Weine zu einer Veltliner Cuvée und einer Rotwein Cuvée (PN, CS, ZW) vereinen. Im Frühjahr 2006 wurde die Trilogie durch die FRIENDS brut – Flaschengärung, 2 Jahre auf der Hefe gelegen – komplettiert. Im Sommer 2006 hat ein weiteres Projekt das „Licht der Welt“ erblickt. Im Martinshof-Sortiment gibt es das KLAPPER – Tierchen, das zur Gattung der seltenen Gürteltiere zu zählen ist.

Dabei handelt es sich um die „Dreiheit“ von KLAPPER – MUSS – LEBEN, einem 100% Destillat vom Pinot Noir Trester über Jahre im kleinen Eichenfass gelagert, einem Nussschnaps von der Weinviertler Walnuss und einem 100% Destillat vom klaren Pinot Noir Trester.

Mitgefeiert haben u.A.:
Mag.Karl WILFING – Grußworte von Landeshauptfrau Mag.Johanna Mikl-Leitner
Dr.Erwin PRÖLL, Landeshauptmann a.D.
Landeshauptfrau Stv. Karin RENNER
Dr.Werner FASSLABEND mit Gattin Martina
Michael FLEISCHHACKER mit Gattin
Maria LAHR

Bürgermeister Friedrich KASPAR
Heribert KASPER – Mister Ferrari
Michael P. MARTIN – Weingut Martinshof, St. Ulrich
Friedrich QUIRGST – Bürgermeister Deutsch Wagram
Dr. Christiane RHOMBERG 

Jeannine und Friedrich SCHILLER
Erwin 
WURM

Mittwoch, 14. März 2018/ Beginn: 17 Uhr
Marchfelderhof
Bockfließerstr. 31, 2232 Deutsch-Wagram

Küchenchef Christian Langer bat zum WEINVIERTLER GEBURTSTAGSFESTESSEN
Warmes Bauernbrot mit eingegossener Gänseleber
Prinzendorfer Erdäpfelsuppe mit Pilzen
Gesottenes Ochsenwangerl auf Semmelkren
Knuspriges Schopfbratl mit warmen Krautsalat und Semmelknödel
Geburtstagstorte
Weine aus dem Nitsch Weingarten

MARCHFELDERHOF
Auto: Großer Parkplatz 5 Minuten vom Haus
Schnellbahn: im 1/2 Stundentakt bis Deutsch-Wagram. 5 Minuten zu Fuß zum Marchfelderhof
TAXI Tel. 0664533 06 34: Wien – Deutsch Wagram zum Sonderpreis von € 34,- pro Fahrt für 4 Gäste oder € 49,– pro Fahrt für 7 Gäste.

Der Marchfelderhof – das erste FESTaurant Österreichs – seit 1843

Das legendäre Erlebnisrestaurant wird seit seiner Gründung von der Alt-Wagramer Familie Bocek geführt. Mehr als 40 Gästebücher quellen über mit den Namen der prominenten Besucher. Darunter gekrönte Häupter, Politiker, Kunst und Kultur, internationale Filmstars wie Liz Taylor und Clark Gable sowie die heimische Prominenz, die sich im ausgezeichneten Gastronomiebetrieb in Deutsch Wagram ein ständiges Stell-Dich-ein gibt.

2017 wurde dem Marchfelderhof vom Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Mag. Dr. Harald Mahrer, das österreichische Staatswappen verliehen. Diese höchste Auszeichnung für erfolgreiche und vorbildliche Unternehmensführung nahmen die Seniorchefs Komm.-Rat Gerhard Bocek und Hilde Faltus-Bocek sowie Juniorchef Peter Grossmann, Dipl.-Ing. Friedrich Faltus, Küchenchef Christian Lager, Restaurantchef Rainer Schmid und Prokuristin Renate Ganner entgegen.

2018 feiert der Marchfelderhof sein 175-Jahr-Jubiläum.
www.marchfelderhof.at

Presse-Betreuung  PR Plus GmbH – PR Agentur vom Marchfelderhof
Charlotte Ludwig: ludwig@prplus.at : 0664-160 77 89 oder
Marion Finger: finger@prplus.at : 0676-68 00 001