Mittwoch, der 26. September 2018

Großer Künstleraufmarsch beim “Welttag des Wienerliedes” im Marchfelderhof

Nachbericht 2018-09-25 – Im Marchfelderhof: Großer Künstleraufmarsch beim “Welttag des Wienerliedes
Hermann Leopoldi Preis an Gerhard Ernst, 88. Geburtstag von Erika Conrads

Da schlägt das Herz bei vielen Wienern höher: Der “Welttag des Wienerliedes” wurde mit prominente Wienerlied-Liebhabern und  -Interpreten im Marchfelderhof gefeiert. Wien ist übrigens die einzige Welthauptstadt des Planeten, die ein eigenes Musikgenre, – das Wienerlied – erschaffen hat!

Hier ein 30 Minuten Film über das Event “Welttag des Wienerliedes” im Marchfelderhof
Hier ein Videoclip über den Abend von Gabriella Mühlbauer, justdeluxe.at

Unter Jenen, – die immer wieder auch Wienerlieder singen, befinden sich “Kaliber”, wie Kammersänger Heinz Zednik, Volksopernstar Gerhard Ernst, Horst Chmela, Stephan Paryla, Wolf Frank, Kurt Strohmer, Prof. Marika Sobotka, Charlotte Ludwig, – und unter denen, die gestern dabei hingebungsvoll lauschten, befanden sich die Fasslabends, Wiener Liederkönig-Hermann Leopoldi-Erbe Ronald H. Leopoldi, Christina Lugner, Gary Lux, Heinz Stastny, Toni Strobl Witwe Elisabeth, Senta Wengraf, Leopold Großmann, Dagmar Millesi.

Höhepunkt der glanzvollen Fete war die Verleihung des “Hermann Leopoldi-Preises 2018” an Volksopern-Original Gerhard Ernst für Verdienste um das Wienerlied aus den Händen von Ronald Leopoldi. Es gratulierten die Stars der Komödie „Liebesgeschichten und Heiratssachen“, die am 10. Oktober im Theatercenter Forum Premiere feiert: Fritz Hammel, Franz Suhrada, Edith Leyrer, denn Gerhard Ernst spielt in dem Stück nicht nur eine Hauptrolle, sondern führt auch Regie.

Zum Finale ertönte ein hundertstimmiges “Happy birthday” für Heinz Conrads-Witwe Erika, die am 24.9 ihren 88.ten Geburtstag feierte. Ihr Neffe Florian Roehlich von Flo und Wisch überreichte ihr eine Riesentorte, die im Anschluss alle gemeinsam verspeisten.

O Töne über das Wienerlied und Gerhard Ernst

Aus der Laudatio von Ronald Leopoldi:
Das Wienerliest ist eine Kunstform,in der sich die Komplexität unseres Lebens auf scheinbar banale Weise spiegelt, in gefühl- und humorvollen Facetten. Man muss sich mit dem notwendigen Ernst darauf einlassen. Der Interpret muss sofort in die Situation springen und sie dem Publikum erreichbar machen. Das beherrschst Du, lieber Gerhard Ernst meisterhaft, denn Du bist, der was zu 100 Prozent ein Künstler ist.

Gerhard Ernst:
Solange es so gute Interpreten geben wird, wie wir sie heute Abend gehört haben, wird das Wienerlied nicht aussterben. Auf meiner Leich müssen die Schrammeln spielen: Schön ist so ein Ringelspiel.

Erika Conrads:
Wir können sagen, ich muss ehrlich stolz sein, ich bin eine begeisterte Wienerin, ja Österreicherin. Und mein Mann der war noch ärger. Über Österreich hat der nichts kommen lassen. Und diese herrliche Musik. Über die lass ich auch nichts kommen.

Florian Roehlich von Flo und Wisch:
Ich bin ein großer Fan des Wienerliedes. Ich bin auch leidenschaftlicher Wiener und sudere gerne herum. Was ich am Wienerlied wichtig finde ist, dass man es nicht als veraltetet oder sentimentale Raunezerei  wahrnimmt, sondern dass man es als lebendige Kunstform betrachtet.

Stephan Paryla:
Das Wienerlied ist ewig, es braucht auch Eneuerer, aber man darf das Alte nicht vergessen

Dr. Werner Fasslabend:
Man kommt innerhalb von Sekunden in diese Stimmung hinein. Das was das Wienerlied ausmacht, dieses leicht melancholische humorvolle, sentimentale, sarkastische, freudige Stimmung mit einem guten Schuss zum erdigen, zum Boden, die Stadt ist da, der Wein ist da. Ich kenne keinen besseren Interpreten als den Gerhard Ernst. Er ist so ein authentischer Typ, wenn der singt, dann ist er das. Das kann sonst niemand so wie er.

Martina Fasslabend:
Gerhard Ernst ist ein wunderbarerer Interpret des Wienerliedes. Er macht das genial. Es sollte mehr im Radio gespielt werden, denn es gibt sicher viele Leute, die sich das gerne anhören.

Gernot Kranner:
Gerhard Ernst ist ein toller Künstler. Ich bewundere ihn. Ich liebe das Lied „Einer hat immer das Bummerl“ und heute hab ich den Komponisten Horst Chmela kennen gelernt. Ich bin sehr glücklich. Ein schöner Abend

Edith Leyrer:
Ich hab mit dem Gerhard Ernst vor geschätzten 20 Jahren einen Zwei Personen Abend gemacht. Der hießt „Der Schöne und das Biest“. Natürlich war Er der Schöne. Dieser Abend war sehr schön und gut. Er hat heute „In einem kleine Cafe in Hernals“ so unendlich poetisch, entzückend und seelenvoll gesungen. Das war Haute Couture. Der Mann kann wirklich viel.

Elisabeth Strobl:
Ich hab ka Angst ums Wienerlied, dass es untergeht

 

Tatsächlich anwesende VIP Gäste:
Jürgen Michael Bacher (Tenor aus Berlin)
Horst Chmela , Sänger und Komponist
Erika Conrads, Witwe von Heinz Conrads, hat am 24.9. ihren 88. Geburtstag. Den feiern wir natürlich groß mit!
Gerhard Ernst, Volksoper
Martina Fasslabend und Dr.Werner Fasslabend
Wolf Frank
Margit Fussi, Pianistin (begleitet einige Interpreten am Klavier)
Leopold Grossmann, der letzte lebende Conrads Pianist
Fritz Hammel
Ronald Leopoldi
Edith Leyrer, Grand Dame des Kabarett
Christina Lugner
Charlotte Ludwig
Gary Lux mit Sissy Gottsbachner
Ingrid Merschl
Dr. med. Dagmar Millesi, Schönheitschirurgin
Yuko Mitani
Stephan Paryla-Raky
Senator Heinz Stiastny
Florian Roehlich von Flo und Wisch
Prof. Marika Sobotka
Franz Suhrada
Kurt Strohmer, Wiener Entertainer
Elisabeth Strobl, Witwe des legendären Spitzbuben Toni Strobl
Petra Stroux-Liederer, Tochter von Kurt Liederer
Elisabeth Trautwein, Tochter vom Komponisten Werner Richard Heymann
Senta Wengraf 
Prof. Heinz Zednik, Opernsänger
Marion Zib-Rolzhauser von Radio Wienerlied

Presse-Rückfragen:
Charlotte Ludwig, 0664-1607789
Marion Finger, 0676-680001
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